Magenbypass oder Schlauchmagen – bariatrische Operationen im Vergleich

Magenbypass oder Schlauchmagen

Ein Magenbypass oder Schlauchmagen – bariatrische Operationen – Methoden im Vergleich! Es gibt sehr viele Faktoren, die Sie bei der Entscheidung zwischen Schlauchmagen und Magenbypass beachten sollten.
Diese Operationsmethoden sind permanent, führen zum besten Prozentsatz an Gewichtsreduktionen und reduzieren immens das Hungergefühl bei den Betroffenen. Nachfolgend erfahren Sie mehr über bariatrische Operationsmethoden.

Aspekte die Beachtung finden sollten, bevor sie sich für eine Methode entscheiden!

Es gibt immer die unterschiedlichsten Punkte zu beachten, bevor die Entscheidung für einen Magenbypass oder einen Schlauchmagen fällt. Sie sollten auch in diesem Zusammenhang wissen, dass diese Möglichkeiten, im Gegensatz zum sogenannten laparoskopisch einzurichtenden Magenband, permanent sind. Weiterhin werden mit diesen beiden OP-Methoden die besten Ergebnisse, den Gewichtsverlust betreffend, erzielt.

In einem ausführlichen Anamnesevorgespräch sollten Sie mit dem behandelnden Facharzt abklären, wie groß der voraussichtliche Gewichtsverlust sein wird. Ebenso ist wichtig das ein langfristiger Verlust an Gewicht, auch immer mit Ihrem Lebensstil in Abhängigkeit steht. Wenn Sie nach einer bariatrischen Operation wirklich keine Änderungen zu einem besseren und vor allen Dingen zu einem gesünderen Lebensstil vornehmen, ist eine Gewichtszunahme vorprogrammiert. Patienten, die sich einer Magenbypassoperation unterzogen haben, verlieren in den ersten 12 Monaten im Durchschnitt 80 Prozent ihres Körpergewichts. Bei einer Schlauchmagenoperation hingegen ist der Prozentsatz etwas niedriger, hier werden die Werte mit 50 bis 70 Prozent angegeben.

Es gibt bei beiden Operationsmethoden individuelle Vorteile!

Sie können durchaus davon ausgehen, dass beide Methoden sehr sicher sind und auch wenn der Magenbypass doch mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, sollte diese Tatsache nicht der ausschlaggebende Entscheidungsfaktor für Sie sein. Die Methode Magenbypass gibt es schon einige Zeit länger, hierbei wurden über viele Jahre hinweg, die eventuell auftretenden Komplikationen und die Ergebnisse genau untersucht. Ein bariatrischer Chirurg hat grundsätzlich einen sehr großen Teil seiner Ausbildung mit der Durchführung dieser speziellen Verfahren verbraucht. Sie können sicher sein, dass diese Spezialisten aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen werden und Sie sicher begleiten werden.

Dennoch sollten Sie immer bedenken, dass auch bei diesen angewandten Methoden immer auch ein Risiko bestehen bleibt. Diese Tatsache schließt Komplikationen ein, die nach einer OP auftreten können, aber auch eine Zeit später. Allerdings ist sicher, dass jedoch bei beiden Operationsmethoden kein Todesrisiko besteht. Diese Tatsache trifft besonders für die laparoskopischen Eingriffe zu, bei offenen Verfahren ist das Risiko höher.

Das Infektionsrisiko ist bei dem offenen Verfahren einfach höher, Schnitte können eben einfach durch die freigesetzten Darmbakterien infiziert werden. Dies kann natürlich auch im Inneren des Bauchraumes passieren, allerdings kann das Risiko effizient gesenkt werden. Hierbei kommen die Antibiotikagaben, körperliche Aktivitäten und die Atemtherapie zum Tragen.

Fazit – Magenbypass oder Schlauchmagen – bariatrische Operationen im Vergleich

Welche Operationsmethode ist nun aber besser, Schlauchmagen oder Bypass? Sicher haben Sie sich diese Frage auch schon gestellt, sicher ist in diesem Zusammenhang, dass sich beide Methoden grundlegend unterscheiden. Diese Frage kann also nicht eindeutig beantwortet werden, letztendlich wird der Arzt entscheiden, welche Methode für Sie die Beste ist.
Bevor diese einschneidende Entscheidung aber getroffen wird, werden Sie genauestens über die jeweilige Methode durch die Spezialisten aufgeklärt.
Festzustellen ist aber, dass viele Ärzte zur Schlaumagenoperation tendieren, weil diese OP eben ein sehr kostengünstiges und vor allen Dingen ein sehr schnelles Verfahren darstellt, welches zur optimalen Reduktion des Gewichts mit einer sehr geringen Komplikationsrate führt.

Verwandte Blogs